Behandlungsziel
Dehnungsstreifen nach Schwangerschaft, Wachstum oder Gewichtsveränderung lassen sich nicht vollständig entfernen – aber sichtbar mildern. Hier erfahren Sie, was Carboxytherapie und Microneedling leisten und was realistisch erreichbar ist.
Die kurze Antwort: Dehnungsstreifen sind Narbengewebe und nicht restlos zu entfernen – aber gut zu mildern. Die Carboxytherapie regt Durchblutung und Kollagenbildung an, Microneedling glättet die Hautstruktur. Frische, rötliche Streifen sprechen besser an als alte, weiße.
Dehnungsstreifen (Striae) entstehen, wenn die Haut schneller gedehnt wird, als das Bindegewebe mitwachsen kann – etwa in Schwangerschaft, Wachstumsschüben oder bei Gewichtsveränderungen. Dabei reißen Fasern in der Lederhaut. Anfangs sind die Streifen rötlich-violett (striae rubrae), später verblassen sie zu weiß-silbrig (striae albae). Es handelt sich letztlich um eine Form von Narbengewebe.
Die Carboxytherapie bringt medizinisches CO₂ in das Gewebe ein, regt die Durchblutung an und unterstützt die Kollagenbildung. Das kann Dehnungsstreifen schmaler und blasser wirken lassen und das umgebende Hautbild verbessern.
Das Microneedling regt über feine Reize ebenfalls die Kollagenbildung an und kann die Textur der Streifen verfeinern – gut kombinierbar mit der Carboxytherapie.
Die konkreten Kosten richten sich nach Methode, Fläche und Anzahl der Sitzungen. Eine Übersicht finden Sie auf der Preisseite.
Wichtig vorab: Dehnungsstreifen sind Narbengewebe und nicht restlos entfernbar. Realistisch ist, dass sie schmaler, blasser und weniger sichtbar werden. Je frischer (noch rötlich) ein Streifen ist, desto besser spricht er an. Wir sagen Ihnen im Beratungsgespräch offen, was bei Ihnen erreichbar ist – ohne Versprechen, die nicht haltbar sind.
Standorte
Die genannten Behandlungen bieten wir an beiden Standorten an – wählen Sie Ihre Praxis.
Termin vereinbaren
In einer ehrlichen Beratung schauen wir uns Ihre Streifen an und sagen, was bei Ihnen realistisch erreichbar ist.