Sicherheit
Aspirin und andere Blutverdünner können aus einer kleinen Unterspritzung eine Behandlung mit deutlich mehr blauen Flecken machen. Was Sie wann pausieren sollten – und was Sie auf keinen Fall eigenmächtig absetzen dürfen.
Bei jeder Injektion können feine Blutgefäße verletzt werden. Normalerweise verschließt der Körper sie sofort – Blutverdünner stören aber genau diesen Mechanismus.
Blutverdünnende Wirkstoffe hemmen die Blutgerinnung oder die Verklumpung der Blutplättchen. Wird bei der Unterspritzung ein kleines Gefäß getroffen, blutet es dadurch länger ins Gewebe – ein Hämatom (blauer Fleck) entsteht eher und fällt größer aus. Das ist medizinisch meist harmlos, kann aber das Ergebnis für ein, zwei Wochen optisch trüben.
Nicht nur klassische Medikamente, auch einige Nahrungsergänzungsmittel wirken blutverdünnend:
Als Richtwert werden frei verkäufliche Mittel etwa 7 Tage vor der Behandlung gemieden – aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt, der sie Ihnen ggf. empfohlen hat. So hat der Körper Zeit, die volle Gerinnungsfähigkeit wiederzuerlangen.
Ganz wichtig: Ärztlich verordnete Blutverdünner – etwa nach einer Thrombose, bei Vorhofflimmern oder Herzerkrankungen (z. B. Marcumar, Eliquis oder ASS als Dauertherapie) – dürfen Sie auf keinen Fall ohne ärztliche Anweisung absetzen. Das Risiko durch das Absetzen ist weit größer als ein blauer Fleck. In solchen Fällen planen wir die Behandlung entsprechend – oder raten ehrlich davon ab.
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Sagen Sie uns, was Sie einnehmen – wir planen Ihre Behandlung sicher und ohne böse Überraschungen.